Was die Faszien spüren und was unser Geist daraus formt
Was trainieren wir eigentlich während dieser langen, stillen Minuten in einer Yin-Yoga-Haltung?
Ich hielt die Antwort lange für ziemlich eindeutig. Lange Haltezeiten setzen das fasziale Gewebe des Körpers einem anhaltenden Reiz aus. Sie helfen dabei, Beweglichkeit zu erhalten, unterstützen die Gleitfähigkeit der Faszien und können mit regelmäßiger Praxis über längere Zeit dazu beitragen, Bewegungsräume zurückzugewinnen, die wir durch jahrelange Gewohnheiten und wiederkehrende Bewegungsmuster verloren haben.
Als ich meine erste Yin-Yoga-Ausbildung absolvierte, lernte ich die Grundlagen über Faszien, die Bedeutung langer Haltezeiten und wie wir unsere Schüler sicher durch die Praxis begleiten können. Einige Jahre später veränderte die Arbeit von Paul Grilley mein Verständnis von Yin Yoga grundlegend. Sein funktioneller Ansatz, die individuelle Skelettvariation und die myofaszialen Archetypen gaben mir einen Rahmen, der meinen Unterricht bis heute prägt. Statt zu fragen, ob eine Haltung richtig aussieht, lernte ich zu fragen, was sie in einem bestimmten Körper eigentlich bewirken soll.
Während meiner Weiterbildung Fascia Mastery bei Joanne Avison veränderte sich meine Perspektive erneut. Ihre Arbeit ersetzte nicht den funktionellen Ansatz, den ich durch Paul Grilley kennengelernt hatte. Sie erweiterte ihn. Durch Konzepte wie Biotensegrität und Faszien als lebendiges sensorisches Netzwerk begann ich, dieselbe Praxis noch einmal durch eine andere Linse zu betrachten.
Faszien unterstützten für mich plötzlich nicht mehr nur Bewegung und Struktur. Ich lernte, dass sie auch ständig wahrnehmen, reagieren und sich anpassen. Und ich begann mich zu fragen, ob diese langen Haltezeiten vielleicht auch etwas weniger Sichtbares verfeinern: nicht nur die Fähigkeit unseres Körpers, sich zu bewegen, sondern auch seine Fähigkeit, sich selbst wahrzunehmen.
Das Gewebe, das im Weg war
Kaum jemand hat unsere Vorstellung vom menschlichen Körper so geprägt wie Leonardo da Vinci mit seinen anatomischen Zeichnungen. Vor mehr als 500 Jahren, als die Sektion eines menschlichen Körpers noch alles andere als alltäglich war, begann Leonardo sich intensiv dafür zu interessieren, was unter unserer Haut liegt. Er widmete Jahre dem Studium des Körpers von innen und hielt seine Beobachtungen in außergewöhnlich detaillierten Zeichnungen fest. Leonardo half uns, unter die Haut zu schauen, Strukturen zu erkennen, ihre Funktion zu verstehen und Bewegung zu erklären.
Später beeinflusste René Descartes mit seiner mechanistischen Sichtweise das westliche Denken tiefgreifend. Der Körper wurde zunehmend wie eine Maschine verstanden, deren Funktionsweise sich erklären lässt, indem man ihre einzelnen Bestandteile untersucht. Und genau darin wurde die Anatomie außerordentlich gut: Strukturen identifizieren, voneinander trennen und ihre jeweilige Funktion verstehen.
Die Sache ist nur: Unsere Knochen liegen nicht wie die Steine eines Hauses aufeinander. Ein Skelett kann sich so nicht einfach selbst im Raum halten. Seine Stabilität entsteht aus den Beziehungen zwischen Knochen, Muskeln, Bändern, Sehnen und Faszien sowie den Kräften, die auf sie und durch sie wirken.
Über Generationen hinweg wurden Faszien bei anatomischen Präparationen entfernt, um die darunterliegenden Strukturen freizulegen. In vielen anatomischen Beschreibungen bekamen sie vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit und wurden häufig eher als Verpackungs- oder Füllmaterial betrachtet, das entfernt werden musste, um die Anatomie darunter sichtbar zu machen.
Heute können wir mit neuen Erkenntnissen und Techniken zwei interessante Fragen stellen:
Was, wenn genau das Gewebe, das wir entfernt haben, um den Körper besser zu verstehen, niemals im Weg war?
Was, wenn es die Architektur des Körpers die ganze Zeit mitgestaltet hat?
Die lebendige Architektur
Einer der Menschen, die unsere Vorstellung von Struktur verändert haben, war kein Anatom. Er war Architekt.
Buckminster Fuller.
Fuller beschäftigte sich mit Konstruktionen, die erstaunliche Stabilität erreichen, nicht durch starre Bauweise, sondern durch das kontinuierliche Zusammenspiel von Zug und Druck. Er nannte dieses Prinzip Tensegrity, ein Kunstwort aus tensional integrity.
Fuller ist auch für diese Art von Zitaten bekannt, die irgendwie hängen bleiben. Zum Beispiel:
„Don’t fight forces, use them.“
Dieser Satz ist für mich zu einer kleinen persönlichen Erinnerung geworden, wenn das Leben einmal schwierig wird.
Und dann gibt es noch einen anderen berühmten Satz:
„We are all astronauts.“
Ich liebe den Perspektivwechsel, der in diesen wenigen Worten steckt. Wir erleben uns selbst als fest auf dem Boden stehend, während wir in Wirklichkeit alle gemeinsam auf unserem Spaceship Earth durch den Weltraum reisen.
Ein weiterer Gedanke, der sich durch Fullers Arbeit zieht, ist die erstaunliche strukturelle Ökonomie der Natur: mit erstaunlich wenig Material Stabilität und Stärke zu erreichen. Und genau das wird besonders interessant, wenn ich an Faszien denke.
Wenn die Natur so ökonomisch baut, warum sollte die Evolution dann ein kontinuierliches fasziales Netzwerk im gesamten Körper erhalten, wenn seine einzige Aufgabe darin bestünde, etwas einzuhüllen oder aufzufüllen? Warum sollte sie in ein derart komplexes, den ganzen Körper durchziehendes System investieren, wenn es hauptsächlich passives Verpackungsmaterial wäre?
Das Prinzip der Tensegrity fand schließlich seinen Weg in die Biologie. Der Orthopäde Stephen Levin übertrug es auf die Architektur des menschlichen Körpers und prägte dafür den Begriff Biotensegrity.
Allein das Wort sagt schon etwas Wichtiges. Bio bedeutet Leben. Wir sprechen hier also nicht über die Tensegrity einer Brücke oder eines Gebäudes, sondern über eine lebendige Architektur. Eine Struktur, die sich ständig bewegt, anpasst und auf die Kräfte reagiert, die auf sie einwirken. Aus dieser Perspektive besteht unser Körper nicht einfach aus einzelnen Teilen, sondern aus einer lebendigen Zug-Druck-Architektur, die sich selbst im Raum stabilisiert.
Und diese lebendige Architektur hat noch eine faszinierende Dimension. Das fasziale Netzwerk, das sie durchzieht, ist reich mit sensorischen Nervenendigungen und Rezeptoren ausgestattet. Faszien sind also nicht nur daran beteiligt, zu verbinden, zu stützen und Kräfte zu übertragen. Sie nehmen auch wahr.
Damit stellt sich eine weitere Frage. Wenn Faszien nicht nur Bindegewebe, sondern auch sensorisches Gewebe sind ...
... was genau nehmen sie eigentlich wahr?
Bitte nicht stören
Druck, Spannung, Kompression, Bewegung und Orientierung. Das fasziale Netzwerk empfängt kontinuierlich Informationen darüber, was innerhalb und außerhalb unseres Körpers geschieht. Ein großer Teil davon passiert im Hintergrund, noch bevor wir uns dessen bewusst werden. Unsere Faszien interagieren ständig mit Schwerkraft, Bewegung, Druck und Belastung. Im Laufe eines Lebens prägen diese unzähligen Interaktionen allmählich unsere Haltung und unseren Bewegungsspielraum.
Faszien spielen eine wichtige Rolle für unsere Propriozeption, also unsere Fähigkeit, die Position und Bewegung unseres Körpers wahrzunehmen, ohne ihn dafür ansehen zu müssen. Ohne hinzuschauen, weißt du irgendwie, wo sich dein Fuß befindet. Du weißt, wo dein Gewicht ruht. Du spürst den Raum, den dein Körper einnimmt.
Im englischen Original dieses Essays habe ich dafür ein eigenes Wort erfunden: senseknow. Denn weder sensing noch knowing beschreibt für mich ganz dieses verkörperte Wissen. Im Deutschen würde ich es Spürwissen nennen: Wir wissen etwas, weil wir es spüren.
Dieses sensorische Netzwerk hat auch eine haptische Dimension. Ähnlich wie der Touchscreen eines Smartphones reagieren Faszien kontinuierlich auf Berührung, Druck, Bewegung und Vibration. Nur schaltet sich dieser innere Touchscreen niemals aus. Jede Bewegung, jeder Atemzug und jede Interaktion mit der Schwerkraft erzeugt Informationen und ermöglicht es dem Körper, seine innere Landkarte von sich selbst kontinuierlich zu aktualisieren.
Ironischerweise sind viele von uns inzwischen wesentlich aufmerksamer für die winzigen Vibrationen ihres Smartphones als für das hochentwickelte sensorische Netzwerk unter der eigenen Haut. Ein sanftes Summen in der Hosentasche bekommt sofort unsere Aufmerksamkeit. Eine Nachricht erscheint und instinktiv greifen wir zum Telefon. Währenddessen sendet unser Körper schon die ganze Zeit seine eigenen Notifications, nicht durch Töne oder Summen, sondern durch Empfindung.
Jahrelange Gewohnheiten, wiederholte Bewegungsmuster, Stress und permanente äußere Reize können dazu führen, dass sich diese innere Kommunikation irgendwann anfühlt, als wäre sie auf lautlos gestellt. Die Signale sind noch da. Wir sind nur weniger daran gewöhnt, ihnen zuzuhören.
Und hier bin ich nun, verliebt in diese neue Perspektive auf Faszien.
Sie hat mir Yin Yoga nicht nur als Praxis für die Gesundheit unserer Faszien gezeigt, sondern auch als Praxis der Wahrnehmung und des Bewusstseins. In meinen Yogastunden lade ich meine Schüler schon lange dazu ein, zu fühlen, Beobachter zu werden und Empfindungen wahrzunehmen, ohne sofort darauf zu reagieren oder sich damit zu identifizieren. Mein Verständnis von Faszien als lebendiges sensorisches Netzwerk hat also nicht verändert, wie ich unterrichte. Es hat verändert, wie ich verstehe, was ich, wie unzählige andere Yogalehrer auch, eigentlich schon die ganze Zeit unterrichte.
Vielleicht ist genau das eines der stillsten Geschenke des Yin Yoga:
sich wieder mit der Sprache des eigenen Körpers vertraut zu machen.
Und doch ist Wahrnehmung erst der Anfang ...
Der Raum des Spürwissens
Sobald eine Empfindung in unser Bewusstsein tritt, mischt sich fast augenblicklich unser Geist ein. Ich bin viel zu unbeweglich. Das hier fällt mir leicht. Diese Haltung mag ich. Diese Haltung mag ich nicht. Wie lange noch? Meine linke Seite ist so viel schlechter als meine rechte. Innerhalb weniger Augenblicke ist aus einer Empfindung eine Geschichte geworden, oft ohne dass wir den Raum zwischen Wahrnehmung und Interpretation überhaupt bemerken.
Hier bekommt für mich eine alte Zeile aus Patanjalis Yoga Sutras eine besondere Bedeutung:
yogaś citta-vṛtti-nirodhaḥ
häufig übersetzt als:
„Yoga ist das Zur-Ruhe-Kommen der Bewegungen des Geistes.“
Im Yin Yoga bleiben wir lange genug in einer Haltung, damit Empfindung wahrnehmbar wird. Aber wir bleiben auch lange genug, um still zu beobachten, was geschieht. Statt uns sofort aus der Haltung herauszubewegen, etwas anzupassen oder zu reagieren, entsteht Raum, einfach wahrzunehmen:
Was spüre ich eigentlich gerade? Kann ich einen Moment einfach damit bleiben?
Es geht in der Praxis nicht darum, diese Gedanken loszuwerden. Sie werden kommen. Aber in der relativen Stille einer Yin-Haltung können wir vielleicht beginnen zu erkennen, dass sie auf eine Empfindung folgen und nicht die Empfindung selbst sind. Und manchmal erwischen wir vielleicht sogar diesen winzigen Raum zwischen der sensorischen Information aus unserem Körper und der Bedeutung, die wir ihr geben.
Das Schwierige daran ist, dass sich das, was danach kommt, nur selten wie Interpretation anfühlt. Wahrnehmung ist unglaublich überzeugend. Wir denken normalerweise nicht: Das ist meine Perspektive auf das, was ich gerade erlebe. Wir erleben es einfach als Realität.
Mein Lehrer Dr. Ram Jain verwendet dafür ein wunderbar einfaches Beispiel.
Stell dir ein Baumwoll-T-Shirt vor. Für uns Menschen ist es Kleidung. Natürlich ist es das. Wir tragen es, waschen es, falten es und legen es in den Kleiderschrank. Es scheint darüber wirklich nicht viel zu diskutieren zu geben.
Jetzt stell dir vor, du bist kein Mensch, sondern eine hungrige Motte, die genau dieses Baumwoll-T-Shirt im Kleiderschrank entdeckt. Aus der Perspektive der Motte ist es etwas völlig anderes.
Für die Motte ist dieses T-Shirt Nahrung. Eine ausgesprochen gute Mahlzeit.
Wer hat nun eigentlich recht? Wir oder die Motte?
Das T-Shirt selbst hat sich nicht verändert. Verändert hat sich die Perspektive, aus der es wahrgenommen wird. Ich liebe dieses Beispiel, weil etwas so Einfaches etwas viel Größeres sichtbar macht: Wir erleben unsere Perspektive normalerweise nicht als Perspektive. Wir erleben sie als Realität. Wir laufen nicht durch die Welt und denken: Aus meiner spezifisch menschlichen Perspektive interpretiere ich dieses Objekt als Kleidung. Es ist einfach ein T-Shirt. Wir glauben dem Label und beginnen, uns daran zu binden.
Und übrigens: Die Motte tut genau dasselbe...
Bringen wir denselben Prozess zurück auf die Yogamatte. Der Körper bietet uns eine Empfindung und unser Geist macht daraus fast augenblicklich eine Bedeutung. Das fühlt sich eng an wird zu Ich bin unbeweglich. Ein Unterschied zwischen links und rechts wird zu Meine linke Seite ist schlechter. Mein Körper findet diese Haltung schwierig wird zu Ich kann das nicht oder sogar Yoga ist nichts für mich. Was als sensorische Information begann, kann zu einer Geschichte über unseren Körper werden und mit der Zeit vielleicht sogar zu einer Geschichte darüber, wer wir glauben zu sein.
Sich dieser Unterscheidung bewusst zu werden, ist wichtig. Enge kann eine Empfindung sein. Ich bin unbeweglich ist es nicht. Es ist eine Interpretation, ein Label, das wir auf das kleben, was wir wahrnehmen.
Unsere Wahrnehmung wird durch Erinnerungen, Erwartungen, Kultur, Emotionen und frühere Erfahrungen geprägt. Das macht unsere Wahrnehmung nicht falsch. Aber es bedeutet, dass selbst das, was sich für uns vollkommen real anfühlt, immer aus einer bestimmten Perspektive betrachtet wird.
Und irgendwo in dieser beinahe unsichtbaren Bewegung von Empfindung zu Interpretation beginnen wir, uns damit zu identifizieren. Wir binden uns an unsere Interpretation. Und hier betreten wir das Gebiet von Maya.
In der Yogaphilosophie wird Maya häufig mit Illusion übersetzt. Mir ist diese Übersetzung, ehrlich gesagt, etwas zu einfach. Sie bedeutet nicht zwangsläufig, dass das, was wir erleben, einfach nicht real ist. Das T-Shirt existiert, für uns genauso wie für die Motte. Die Empfindung ist real.
Für mich beginnt Maya dort, wo wir uns an unsere eigene Interpretation binden und dabei vergessen,
dass wir durch unsere eigene Perspektive schauen.
Wir erleben sie nicht länger als eine Perspektive, sondern als die Realität selbst.
Zurück auf die Yogamatte
Also, was trainieren wir eigentlich während dieser langen, stillen Minuten in einer Yin-Yoga-Haltung?
Der lange Halt gibt den Faszien Zeit, auf eine anhaltende Belastung zu reagieren. Aber er gibt auch Raum. Raum, um wahrzunehmen, was wir spüren, und vielleicht sogar diesen kurzen Moment zu entdecken, bevor unser Geist beginnt, daraus eine Bedeutung zu formen. Für einen Augenblick gibt es nichts zu korrigieren, nichts zu erklären und nichts zu beurteilen. Da ist einfach etwas, das wir wissen, weil wir es spüren.
Für mich fügt das der Praxis des Yin Yoga eine weitere Dimension hinzu. Wir bleiben lange genug, um mit dem faszialen Gewebe zu arbeiten, aber auch lange genug, um wahrzunehmen, was da ist, und zu beobachten, was unser Geist daraus formt.
Und vielleicht macht es diese Unterscheidung auf der Matte ein wenig leichter, sie auch außerhalb der Matte zu erkennen. Wahrzunehmen, was wir spüren, zu bemerken, was unser Geist daraus formt und wie schnell wir beginnen können, uns an diese Interpretation zu Ha.
Irgendwo zwischen Mute und Maya gibt es einen Raum.
Und vielleicht geben uns die langen Haltezeiten die Zeit, dort einfach zu spürwissen...
Persönliche Anmerkung
Die Gedanken dieses Artikels basieren auf meinen persönlichen Erfahrungen als Yogalehrerin und Ausbilderin sowie auf meiner fortlaufenden Beschäftigung mit Faszien, funktioneller Anatomie und Yogaphilosophie. Sie verstehen sich nicht als Neuinterpretation traditioneller Lehren, sondern als Einladung, Yin Yoga und die Wahrnehmung unseres Körpers aus einer weiteren Perspektive zu betrachten.
Mein Verständnis entwickelt sich dabei, wie meine eigene Praxis und mein Unterrichten, kontinuierlich weiter. Dieser Artikel beschreibt daher keine endgültigen Antworten, sondern das, was ich durch Lernen, Beobachten, Unterrichten und die Erfahrungen meiner Schüler heute zu verstehen beginne.
Über die Autorin
Mein Name ist Anne van Keulen. Ich bin E-RYT 200, YACEP und unterrichte seit über zehn Jahren Yoga. In meiner 75h Yin Yoga Lehrerausbildung vermittle ich funktionelle Anatomie, Faszienwissen, traditionelle Yogaphilosophie und die funktionelle Yin-Yoga-Methode nach Paul Grilley. Mein Ziel ist es, theoretisches Wissen und praktische Erfahrung miteinander zu verbinden, damit Yin Yoga nicht nur verstanden, sondern auch kompetent und individuell unterrichtet werden kann.
Möchtest du Yin Yoga tiefer verstehen?
In der 75h Yin Yoga Lehrerausbildung erforschen wir Yin Yoga genau aus dieser Verbindung heraus: funktionelle Anatomie und Faszien auf der einen Seite, Wahrnehmung, Erfahrung und Yogaphilosophie auf der anderen. Du lernst nicht nur, was in einer Yin-Haltung geschieht, sondern auch, genauer hinzuschauen, zu beobachten und zu verstehen, warum dieselbe Haltung in unterschiedlichen Körpern etwas ganz anderes bewirken kann.
So entsteht eine Praxis, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt und nicht die äußere Form einer Haltung.
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